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VBC Stainach 2 strauchelt!
von Hias (15.12.2008) Obwohl man sich in der vergangenen Wochen die Tabellenführung der 1. LL erspielen konnte, wurde die Chance auf ein Ausbauen selbiger im letzten Heimspiel gegen Gleisdorf 2 vergeben. Die zweite Möglichkeit bot sich dann allerdings schon zwei Tage später, als der VBC Stainach 2 bei Gratwein zu Gast war. Bei den Stainachern fehlte Diagonalspieler Martin Schinnerl und daher musste die Aufstellung etwas umgebaut werden. Phillip Täubl übernahm diese Position und als Außenangreifer gaben abwechselnd Manfred Löcker, Martin Phillip und Mathias Moser ihr Bestes. Dem gegenüber stand eine wieder erstarkte Heimmannschaft, die sich gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen deutlich verstärken konnte.
Die Umstellungen der Stainacher machten sich vor allem im ersten Satz bemerkbar, der trotz allem sehr ausgeglichen verlief. Gegen Ende konnten sich die Hausherren allerdings absetzten und sahen sich schon als die sicheren Sieger. Mit einem Energie- und Motivationsschub schafften es die Stainacher auszugleichen und ihrerseits einen Satzball zu erspielen. Mit 27:29 verlor man dann denkbar knapp den ersten Satz. Der VBC nahm allerdings den Schwung in den zweiten Satz mit und fegte die Hausherren regelrecht vom Feld. Mehr als 15 Punkte ließ man dabei nicht liegen. Im dritten Satz stellte Gratwein die Mannschaft etwas um und konnte damit verhindern, dass die Stainacher wieder einen großen Punktepolster aufbauten. Nichtsdestotrotz waren es die Stainacher, die stets in Front lagen. Erst durch einen Aufstellungsfehler der Hausherren (!!) und die nachfolgende zehnminütige Diskussion brachte den VBC-Express ins Stocken. Die Hausherren konnten aufschließen und wiederum glücklich den Satz für sich entscheiden. Die Reaktion der Stainacher war, wie im zweiten Satz, zu gewaltig für die Hausherren und dieser ging wieder klar mit 25:16 an die Gäste. Diese Entschlossenheit konnte aber leider nicht in den entscheidenden fünften Satz übernommen werden. Zu zögerlich und eigenfehleranfällig spielten die Stainacher. Von dem Feuerwerk im Satz zuvor war nicht mehr viel übrig. Die Stainacher blieben zwar stets in Reichweite, konnten aber die Hausherren nie überholen und mussten sich so mit einem Punkt zufrieden geben.
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